Auszug aus dem Newsletter vom 19.02.2026:
Die Fastenzeit hat begonnen, der Weg auf Ostern hin ist für manche Menschen eine Zeit der Neuorientierung…
Das Unterwegs-Sein – es hört nicht auf.
Da tut so eine Zusage aus dem Alten Testament gut:
“Adonaj selbst wird vor dir hergehen und mit dir sein. Er wird sich dir nicht entziehen und dich nicht im Stich lassen. Fürchte dich nicht! Lass dich nicht verwirren!”
(Dt, 31,8. Bibel in gerechter Sprache)
Und trotzdem: Manchmal spüre ich, wie sehr ich einen Ort suche, wo ich ankommen darf – nach einem inneren Dach, das mich beschützt, einer Gemeinschaft, in der ich so willkommen bin, wie ich bin. Genau dies berührt mich in den folgenden Zeilen, die ursprünglich über ein Thema aus dem Buch Levitikus, die Aufnahme von Fremden, geschrieben wurden. Doch für mich sprechen sie auch von der Sehnsucht nach Annahme, nach Freiheit, nach einem Willkommens-Ort:
"Ein Dach über dem Kopf haben (Geborgenheit)
Heimat, ein Zuhause
Ruhe und Geborgenheit
suche ich
und möchte ich finden.
Ein Ort, wo ich sein kann
und angenommen
das braucht jede, jeder
Wirst du mir Ruhepunkt sein
in der Unruhe
ein sicheres Obdach
in der Heimatlosigkeit
ein willkommenes Zuhause
in der Fremde
ein Schutz
in der Unsicherheit?
Ich möchte nicht länger umherirren,
Weite und ein freies Land
brauche ich
zum Leben, zum Mensch-sein. –
Bist du mir dieser Ort,
das Zuhause, in dem ich willkommen bin?
Deinen Anspruch und Zuspruch
höre ich:
Wenn eine Fremde, ein Fremder
mit dir in eurem Land lebt,
bedrücke sie und ihn nicht.
Werden sie bei dir ein weites Herz,
eine offene Tür finden?
Nimm sie auf, gib ihnen Zuflucht,
begegne ihnen freundlich in ihrer Würde
und lerne sie lieben.
Erinnere dich:
Ich, Gott-für-euch, habe euch herausgeführt
aus der Knechtschaft,
aus allem Unbehaustsein.
Frei sollt ihr sein und leben.
In meiner liebenden Zuwendung gilt mein Wort,
ich bin euch weiter Raum zum Leben.
(frei nach Lev 19,33–34)
Alle Menschen suchen
und brauchen ein Obdach,
einen Willkommens-Ort
wie du und ich.“
(Meditationsimpuls aus den Materialien zum Hungertuch 2025, Misereor, von Norbert Lammers OFM, Hofheim)
Vielleicht kann CO-Net für uns alle ein solches Zuhause auf Zeit sein – ein Ort, an dem wir uns zeigen dürfen, wie wir sind, und gemeinsam nach spiritueller Heimat suchen.
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